Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/v?837

Zu Gast auf einer Chemsex-Party

In einer bahnbrechenden Reportage begleiten der Journalist Nico Schmolke und der Kameramann Philipp Katzer das schwule Berliner Ehepaar Tadzio und Wolf in einer Nacht voller Sex und Drogen.

"Mit diesem Film brechen wir die Verschwiegenheit der schwulen Szene. Denn es gibt schwule Männer, die auf harten Drogen hemmungslosen Sex haben", beginnt der rund halbstündige Film, der am Donnerstag auf dem Youtube-Kanal des Y-Kollektivs veröffentlicht wurde, verantwortet vom ARD/ZDF-Jugendangebot funk.

Kokain, GHB oder Crystal Meth helfen schwulen Männern, beim Sex länger geil zu sein, den Druck zu vergessen und sexuelle Normen zu sprengen. Ein Akt der Befreiung von gesellschaftlichen Moralvorstellungen? Oder eine Gefahr für die eigene Gesundheit?

Nico Schmolke und Philipp Katzer waren eine Nacht lang bei einer Chemsex-Party dabei, von der wohlüberlegten Vorbereitung bis zum kompletten Kontrollverlust. Sie begleiten Tadzio, der als einer der ersten Männer in Deutschland mit seinem Partner Wolf offen Einblick in seine Chemsex-Welt gibt.

Viele Monate später treffen sie Tadzio und Wolf wieder und diskutieren darüber, warum sie Chemsex haben und warum es wichtig ist, darüber aufzuklären. Der Psychologe Urs Gamsavar von der Aids Hilfe bemerkt immer mehr Männer, die in Sachen Chemsex Beratung wünschen. Der Film zeigt die Ekstase, genauso wie die Gefahr von Chemsex. Es ist ein Einblick in eine Szene, den es so in Deutschland noch nicht gegeben hat. (cw/pm)



-w-

-w-
-w-
Newsletter
  • Unsere Newsletter halten Dich täglich oder wöchentlich über die Nachrichten aus der schwul-lesbischen Welt auf dem Laufenden.
Tagesvideos durchsuchen
Video vorschlagen
#2 goddamn liberalAnonym
  • 04.06.2021, 23:03h
  • In der Generation meines Großvaters neigten deutsche Männer dazu, sich mit Schnaps und Korn und filterlosen Fluppen die Lebenserwartung abzukappen.

    War statistisch gesehen sehr wirksam (auch im Vergleich zu den Frauen) und hatte sicher auch was mit Enthemmung zu tun.

    Toxische Männlichkeit im Wortsinn.

    Ist das hier so anders?
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Dont_talk_aboutProfil
  • 05.06.2021, 00:02hFrankfurt
  • Antwort auf #1 von antos
  • Er hat ja recht. Linkspartei und Klimabewegung passen nicht zusammen.

    Das Klima kann man nicht retten, indem man nur den Superreichen was wegnimmt. Hier ist VERZICHT breiter Bevölkerungsgruppen erforderlich. Das ist eher das Gegenteil des Populismus a la Wagenknecht.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Pu244Anonym
  • 05.06.2021, 01:41h
  • Antwort auf #3 von Dont_talk_about
  • Das Problem ist, dass mit den "breiten Bevölkerungsgruppen" bisher eigentlich nur die Armen und Geringverdiener gemeint sind. Reiche und wohlhabende verzichten nicht, im Gegenteil, sie plündern die armen aus. Wer ein Haus hat, der kann sich eine Photovoltaikanlage auf das Dach montieren lassen und einen Energiespeicher installieren. Damit hat sich das Thema Energiekosten erledigt und man kann eine schöne Rendite erzielen. Wer mehr Geld hat, der kann in "Bürgerenergie" investieren. Es gibt reichhaltige Förderprogramme, mit denen man seine Immobilien aufwerten kann, die Miete läßt sich nebenbei erhöhen. Wer Geld oder Immobilien hat und bei der Energiewende nicht profitiert hat, der ist selten dämlich.

    Gezahlt haben die Zeche zu einem recht großen Teil die Armen und die sogenannten "kleinen Leute", eben alle, die weder Immobilien noch Geld zum vermehren hatten. Dabei ist der ökologische dieser Bevölkerungsgruppen sowieso sehr gering, da sie wenig Geld zum ausgeben haben.

    Wenn man diese große Ungerechtigkeit nicht hinnehmen möchte, der landete bisher zwangsläufig bei der AfD, traurig aber wahr. Nun gibt es eine zweite Partei, die das ändern möchte und das ist gut so. Ich bin durchaus dafür, dass der Klimaschutz pausiert und dann neugestartet wird, diesmal unter Beteiligung aller.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 LotiAnonym
#6 Dont_talk_aboutProfil
  • 05.06.2021, 11:55hFrankfurt
  • Antwort auf #4 von Pu244
  • Besser als durch Deinen Beitrag kann man nicht demonstrieren, dass Linkspartei und Klimaschutz nicht zusammen passt.

    Nötige Investitionen werden verunglimpft (wenn jemand dran verdient, sind sie schlecht, dann lieber nichts machen) und soziale Fragen werden als die entscheidenden angesehen. Klar wird ein Obdachloser nicht soviel CO2 freisetzen. Aber das ökologische Problem ist der zu große Verbrauch breiter Bevölkerungsschichten. Das muss geändert werden, aber es ist halt soviel einfacher stattdessen auf die bösen Reichen zu zeigen. Die müssen ihr Verhalten auch ändern, genauso wie alle anderen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 antosProfil
  • 05.06.2021, 11:58hBonn
  • Antwort auf #2 von goddamn liberal
  • >>Toxische Männlichkeit im Wortsinn.

    Ist das hier so anders?<<

    Auf alle Fälle wurden die Blitzkrieger ebenfalls von Metamphetamin beflügelt. Ein Unterschied liegt hier aber sicher in der Verknüpfung von Drogenkonsum mit dem reichlich ranzigen Narrativ vom >befreienden Sex< (das Foucault ja schon Anfang der 70er - also Jahre bevor er sich darin gefiel, von der >politischen Spiritualität< des Schiismus zu raunen - als säkularisierte apokalyptische Heilserwartung karikiert hatte: >Der gute Sex ist nahe<).

    Befreiung, gar Freiheit- wovon? Wozu? - vermittelt mir diese Reportage nicht; nicht einmal eine Ahnung davon.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 KaiJAnonym
#9 goddamn liberalAnonym
  • 05.06.2021, 16:05h
  • Antwort auf #7 von antos
  • Ja, verstehe ich auch nicht.

    Vielleicht bin ich auch ohne Mittelchen schamlos. Wer weiß?

    Der Hinweis auf Foucault ist m. E. zutreffend.

    Was die Iran-Affäre betrifft, so könnte sein mangelnder Überlebenstrieb angesichts des dortigen fromm-faschistischen Zivilisationsbruchs von 1979 bei Foucault auch mit Schuldgefühlen wg. postkolonialer sexueller Ausbeutung in Nordafrika zu tun haben. Siehe die Tunesien-Gerüchte.

    Könnte.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 LavendelschwertAnonym
  • 06.06.2021, 16:15h
  • Antwort auf #3 von Dont_talk_about
  • Das ist leider sehr sehr sehr kurz gedacht!! Ein Groß- teil der weltweiten Klima schädlichen Emissionen werden von den Großkonzern und auch vom Militär produziert. .. Wie sollen abgehängte und verarmte Menschen auf noch mehr verzichten? ?? Frei nach Marie Antoinette sollen Sie Kuchen esssen?
    Die Bewegung der Gelbwesten in Frankreich entstand genau aus diesem Grund: In abgehängten Regionen wo die Menschen auf ihr Auto angewiesen sind wurden die Klima-Abgaben erhöht
    während die Reichen noch reicher wurden...
  • Antworten » | Direktlink »