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Wie sich der Mangel an Freiheit anfühlt

Der beklemmende Film "Her Mothers" über eine Regenbogenfamilie im homophoben Ungarn wurde am Samstag beim Crossing Europe Filmfestival Linz als beste Dokumentation ausgezeichnet.

Direktlink | Originaltrailer zu "Her Mothers" mit englischen Untertiteln
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  • 06. Juni 2021, noch kein Kommentar

Der 75-minütige Film von Asia Dér und Sári Haragonics (Originaltitel: "Anyáim története") begleitet Virág und Nóra bei der Familiengründung. Die ehemalige Grünen-Politikerin und die Musikerin müssen getrennte Adoptionsanträge stellen, als lesbisches Paar hätten sie in Ungarn sonst keine Chance.

Obwohl die beiden Frauen am Ende eines langen Verfahrens endlich ihre kleine Tochter Melissza nach Hause bringen können, müssen sie sich erst in ihren neuen Rollen als Mütter finden. Die zunehmende homophobe Propaganda im Land sorgt für weitere Spannungen in der Beziehung. Virág und Nóra stehen schließlich vor der Entscheidung, ob sie Ungarn verlassen sollen.

"Im Film erzeugen die flüchtigen Nuancen des Alltags ein sehr starkes Bild davon, wie sich Freiheit (und der Mangel daran) anfühlt", begründete die Jury die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung. "Die Lebendigkeit des Films spricht den Verstand und die Emotionen des Publikums auf mehreren Ebenen an, während die systematische Homophobie in Ungarn als erschreckend alltäglich wahrzunehmen ist." (cw)



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