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Die Lücke auf dem schwulen Büchermarkt

Kaum zu glauben, dass es noch gar keinen schwulen Opernführer gibt. Der Querverlag will das ändern – und braucht deine Hilfe!

Um den 500-Seiten-Schmöker "Casta Diva" im Herbst auf den Markt zu bringen, hat der kleine schwul-lesbische Verlag aus Berlin erstmals eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. In einem sehr netten Bettelvideo erklären die beiden Herausgeber Rainer Falk und Sven Limbeck sowie Verleger Jim Baker, warum sich die Unterstützung lohnt.

"Schwule Männer haben eine ganz besondere Beziehung zur Oper", heißt es auf der Startnext-Seite zum aufwändigen Projekt, das eine Lücke auf dem schwulen Büchermarkt füllen soll. "Es gibt wahrscheinlich keine eindeutige Antwort auf die Frage, warum das so ist, aber es hat zweifelsohne etwas mit Mitfühlen und Mitleiden zu tun, sich für die Dauer einer Vorstellung wiederfinden und hineinfühlen in übergroße Heldinnen und Helden und damit, dass Oper eine schräge und widerständige Kunstform ist, für die homosexuelle Menschen wahrscheinlich ein besonderes Sensorium haben."

Für dieses Stammpublikum des Musiktheaterbetriebs soll es nun endlich ein eigenes Lexikon geben – mit Artikeln von 30 Autoren zu rund 100 Komponisten und mehr als 150 Werken des Repertoires, in denen die queeren Aspekte detailliert dargestellt werden. Subjektivität soll dabei kein Tabu sein, so die Herausgeber.

Bis Ende Juni will der Querverlag mindestens 11.000 Euro in der Community für "Casta Diva" einsammeln. Unterstützer bekommen das Buch u.a. zum Sonderpreis. (mize)



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#1 EtudeurAnonym
  • 23.05.2019, 09:10h
  • So dringend wie einen Kropf brauchen wir den Opernführer. Eine stilvolle Handtasche für ein Operlorgnon wäre mir lieber.
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#2 SvenAnonym
#3 musicwasmyfirstloveAnonym
  • 23.05.2019, 11:17h
  • Antwort auf #1 von Etudeur
  • Großartig, die Idee zu einem schwulen Opernführer! Ich bin schon ganz gespannt darauf. Es gibt so überbordend viel Berichterstattung zum ESC in den schwulen Medien, und das ist auch wunderbar so (und dabei käme niemand auf die Idee, dies als überflüssig zu bezeichnen.) Schwule lieben den ESC in seiner ganzen Buntheit und Vielfalt. Aber seien wir mal ehrlich: er bildet nur einen Teil der Musikbegeisterung unserer Community ab. Ein Opernführer, der die schwulen Aspekte von den Ursprüngen bis zur Jetztzeit erklärt, ist längst überfällig. Dazu kann gar nicht genug Information geliefert werden. Her damit! Und wenn es wirklich stimmt, dass hier mehr als dreissig Leute an einem Strang gezogen haben, um das Projekt zu verwirklichen, ist das eine kleine Sensation (es ist in der queeren Szene ja schon fast ausgeschlossen, mehr fünf Personen zu einem gemeinsamen Projekt zu finden - vom CSD mal abgesehen). Das einzige, was wir nicht brauchen, sind missgünstig und miesmacherische Trollkommentare ...
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