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Darum geht Tom (19) anschaffen

Sex gegen Geld mit fremden Männern: Seit er 16 Jahre alt ist, trifft sich Tom in Hamburg mit Freiern. Der Journalist Philip Wortmann konnte ihn bei seiner Arbeit begleiten.

Tom (Name geändert) wohnt in einer Stadt in der Nähe von Hamburg. Immer wieder kommt er in die Hansestadt, um sich hier mit seinen Kunden zu verabreden. Für seine neue Wohnung muss Tom in zwei Tagen 1.000 Euro zusammenbekommen. Wortmann ist dabei und kann ihn sogar bis zu einem Freier begleiten, Außerdem erfährt er, wann und warum Tom zum ersten Mal gegen Geld mit einem fremden Mann geschlafen hat und wie es ihm dabei geht.

Der rund 15-minütige Film "Sex mit fremden Männern: Darum geht Tom (19) anschaffen" nähert sich sensibel einen Tabuthema. Er wurde vom WDR-Fernsehen für das funk-Format "reporter" produziert und am Mittwoch auf Youtube veröffentlicht.

Zwei Sozialarbeiter*innen des Hamburger BASIS-Projekts, einer Anlauf- und Übernachtungsstelle für Sexarbeitende, bieten am Ende Reportage eine Einordnung zur männlichen Sexarbeit. Von ihnen erfährt Wortmann, warum sie nur wenig mit Klischees wie schmuddeligen Bordellen und Zuhältern zu tun hat. (cw)



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#1 GussiEhemaliges Profil
  • 01.07.2021, 15:06h
  • Für mich interessant, da ich mit 18 Jahren selbst zum einem feststellte, da ist schnell verdientes Geld zu machen. Aber zum anderen war ich als Schwuler Mann unheimlich neugierig zu Erfahren, was sind das für Typen, die da mit mir Sex haben wollen. Eins weiß ich heute mit Sicherheit, da waren viele einsame Typen darunter.
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#2 Dont_talk_aboutProfil
  • 01.07.2021, 15:29hFrankfurt
  • Antwort auf #1 von Gussi
  • Mich würde mal interessieren, wie sich die mannmännliche Prostitution in den letzten Jahren verändert hat (außer dass es natürlich das Internet gibt, aber das wird vielleicht nicht entscheidend sein).

    Hat die Liberalisierung viel verändert oder leben die meisten Menschen wie vorher ? Sexuelle Attraktivität geht ja wie eh und je von der Jugend aus und die Alten haben das Geld.
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#3 GussiEhemaliges Profil
  • 01.07.2021, 16:00h
  • Antwort auf #2 von Dont_talk_about
  • ...Sexuelle Attraktivität geht ja wie eh und je von der Jugend aus und die Alten haben das Geld.

    Dieser Satz stimmt so nicht ganz. In meiner Zeit lernte ich auch unter den Freiern Personen jüngeren Alters kennen.
    Der Älteste Freier war über 70 und noch recht attraktiv. Er brachte mir sogar früh bei wie man richtig bläst.
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#4 Dont_talk_aboutProfil
  • 02.07.2021, 02:17hFrankfurt
  • Antwort auf #3 von Gussi
  • Meiner Einschätzung nach ist Prostitution MM weniger problematisch als Prostitution MW. Trotzdem wird mir das in der Dokumentation als viel zu positiv dargestellt.

    Was mich wundert ist auch, dass die Linkspartei GEGEN ein Verbot der Prostitution ist. Eigentlich ist das ja die extremste Form des Kapitalismus.
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#5 GussiEhemaliges Profil
  • 02.07.2021, 09:42h
  • Antwort auf #4 von Dont_talk_about
  • Prostitution ganz zu verbieten, würde die Abwärtsspirale besonders für Frauen nur noch weiter antreiben. Siehe Zwangsprostitution.
    Und wie kommst Du darauf, das Tom in diesem Video es so locker nimmt? Er selbst beschreibt eine tagelange Entführung und mußte um sein Leben fürchten. Gute Stammfreier zu haben als Callboy oder gewöhnlicher Stricher ist ein Glückstreffer. Sugar Daddys sind rar. Auch dies beschreibt Tom sehr eingehend.
    Ich war damals noch ohne Handy ausgestattet und hatte meinen Platz auf der Straße. Das ist ein sehr bedeutender Unterschied zu heute.
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#6 Dont_talk_aboutProfil
  • 02.07.2021, 14:13hFrankfurt
  • Antwort auf #5 von Gussi
  • Ein schwieriges Thema. Bei der Prostitution MF bin ich Anhänger des nordischen Modells. Der Umfang der Prostitution würde dann erheblich reduziert. Einige Damen könnten eine Fortbildung in der Altenpflege machen, wo sie gebraucht würden.

    Prostitution MM müsste dann wohl rein rechtlich auch verboten werden.
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