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Spätes Sorry für Berufsverbot für Lesben und Schwule

30 Jahre nach Ende eines Beschäftigungsverbots für Homosexuelle hat sich das britische Außenministerium am Montag für die diskriminierende Praxis entschuldigt.

Anlass für das Verbot war die Befürchtung, dass Lesben und Schwule eher erpresst werden könnten. Dieser "fehlgeleitete" Ansatz habe Großbritannien einige seiner "hellsten und besten Talente" beraubt, sagte Philip Barton, der oberste Beamte des Ministeriums. Auf Twitter veröffentlichte er eine bewegende Videobotschaft.

Twitter / PhilipRBarton
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In einer Mitteilung des Ministeriums dankte Außenminister Dominic Raab allen britischen LGBTI-Diplomat*innen, ehemaligen und aktuellen, für ihren Einsatz.

Bereits vor mehreren Monaten hatten sich das britische Verteidigungsministerium sowie der Geheimdienst MI6 dafür entschuldigt, dass Lesben und Schwule aus vermeintlichen Sicherheitsgründen nicht für die Behörden arbeiten durften (queer.de berichtete). Gleichgeschlechtliche Beziehungen wurden im Vereinigten Königreich 1967 entkriminalisiert. Dennoch durften homosexuelle Menschen bis 1991 nicht für das Außenministerium oder den Geheimdienst arbeiten, sogar bis 2000 war es ihnen nicht erlaubt, in den Streitkräften zu dienen. (cw/dpa)



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