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Luna besingt ihr eigenes Coming-out

Mit "Blau" hat die 18-jährige Sängerin Luna aus dem bayerischen Otterskirchen eine absolut starke und sehr persönliche queere Empowerment-Hymne veröffentlicht - gewidmet der Mama.

  • 20. Juli 2021, noch kein Kommentar

"Blau" ist ein universelles Statement über den Mut, zu sich selbst zu stehen. Und wer könnte das besser als Luna, die schon früh merkt, dass sie nicht in das Bild passt, dass man in einem bayrischen Dorf von jungen Mädchen hat:

Schon im Kindergarten
Hab ich Blau getragen
Nur mit Jungs gespielt
Ich passte nicht ins Bild
Klassenkameraden, Sie alle stellen Fragen
Wieso bist du anders, Ey, wieso bin ich anders?

Die lesbische Luna spürt dem Wunsch nach, sich einfach nur ins Klischee einfügen zu können – und stellt fest, dass das nicht der richtige Weg ist:

War nicht immer einfach
Und Mama, ja, du weißt das
Am Ende des Tages ist mir egal, ob ich hier reinpass!

"Blau" ist aber kein Song über Resignation, sondern eine kraftvolle Empowerment-Hymne, die Menschen ermutigt, für sich und seine Träume einzustehen.

Die treibende Powerpop-Produktion verwischt dabei die Grenzen zwischen modernen, von Rap beeinflussten Sounds und klassischen Songwriter-Arrangement. Lunas eindringliche Stimme erzählt vom Fallen und Aufstehen. Und löst damit das Versprechen von Popmusik ein, allen ein Sprachrohr zu geben:

Aber Mama hat gesagt, Kind
Lass dich nicht verbiegen, lass die Leute labern
Hab's gemacht. Leb in Frieden!



-w-

20. Juli 2021
Noch kein Kommentar

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