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Fognini sagt Sorry mit bunten Bändern

Bei den Olympischen Spielen in Tokio sorgte der italienische Tennisprofi Fabio Fognini mit homofeindlichen Flüchen für einen Eklat - bei den ATP-Masters in Toronto trat er nun überraschend im Regenbogen-Outfit an.

Beim Match gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff trug der Weltranglisten-31. am Montag in der kanadischen Metropole sowohl ein Stirnband als auch zwei Armbänder in den Farben der Prideflagge. Zwei Fotos von seinem Soli-Look postete der 34-Jährige auf seinem Instagram-Kanal mit dem Hashtag #loveforall und einem Regenbogen-Emoji.

Die Aktion war offensichtlich als Wiedergutmachung für seine homofeindliche Tirade bei den Olympischen Spielen gedacht. In Tokio hatte Fognini bei seinem Drittrunden-Aus gegen den Russen Daniil Medwedew mehrmals seinen Schläger auf den Boden gehauen und sich selbst immer wieder als "Frocio" (Schwuchtel) beschimpft (queer.de berichtete).

Während der als äußerst unbeherrscht geltende Tennisspieler zunächst die Hitze in Japan für den Ausbruch verantwortlich machte, entschuldigte er sich später in einem Instagram-Post: "Ich wollte die Gefühle von niemandem verletzen, ich liebe die LGBT-Community, und ich entschuldige mich für den Unsinn, den ich geäußert habe."

Obwohl die Temperaturen in Toronto ebenso hoch waren wie Ende Juli in Tokio, konnte sich Fognini bei den ATP-Masters diesmal beherrschen. Was möglicherweise aber auch daran lag, dass er das Match gegen Struff gewann. (cw)



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#1 zundermxeAnonym
  • 11.08.2021, 18:42h
  • Niemand von uns ist heilig.

    Für mich ist das eine passende und glaubwürdige Reaktion zu zeigen, dass es ihm tatsächlich leid tut und ihm während dessen nicht klar war, was er da genau macht und welches Bild er erzeugt. Zu entschuldigen hab ich persönlich nichts da er in erster Linie mit sich selbst klar kommen muss.

    Vor Jahren hat sich ein Kollege bei mir persönlich aufrichtig dafür entschuldigt, dass er in Stresssituationen immer mal wieder voll schwul sagte.
    Ganz bewusst hatte ich gerade ihn nie dafür kritisiert (auch nicht Dritten gegenüber) oder ihn deswegen angesprochen wogegen ich dies bei anderen idR sehr deutlich zu machen pflege. Lag wohl auch daran, dass ich mich von diesem Kollegen nie angegriffen fühlte und er sich für mich durch seine Art schon längst vorab entschuldigt hatte bzw war.

    Für mich persönlich bin ich sehr froh, dass wir telepathisch unbegabt sind. Ohje, wenn meine Gedanken immer zu Worten würden, hätte ich viel zu erklären...
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