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Im Rolli durchs queere Berlin

Wie zugänglich ist die queere Community für Menschen mit Behinderung? Nicht nur darüber spricht Kübra Sekin mit der Berliner trans Person Ed Greve auf dem Kanal der Aktion Mensch.

Queere Menschen sind diskriminiert – queere Menschen mit Behinderung sind auch in der queeren Community diskriminiert. Kübra Sekin spricht im neuen Video der Aktion Mensch mit Ed Greve. Der ist queerer Aktivist und Abgeordnetenhauskandidat für die Urbane und muss sich mit den Barrieren herumschlagen, die auch in der queeren Community bestehen.

In dem zweiteiligen Clip "Queer und Behinderung – doppelt ausgeschlossen?" fahren Ed und Kübra durch Berlin, reden über die Entsexualisierung und Entgeschlechtlichung behinderter Menschen oder die Schwierigkeiten für Ed, seine transgeschlechtliche Identität anerkennen zu lassen und dass Ärzt*innen ihm eine Hormontherapie zugestehen.

Es geht im Gespräch um Christopher Street Days und alternative CSDs, die motorisierte Ruhewägen für Menschen haben könnten, für die das Gehen nicht so selbstverständlich ist, und um die "Behindert und Verrückt Feiern Pride Parade". Auf der Demo von behinderten Menschen habe es immer schon eine große queere Präsenz gegeben, immerhin ginge es hier sowieso darum, gegen Körper- und Begehrensnormen auf die Straße zu gehen.

Ed zeigt Kübra seine Orte in Berlin. So fahren sie zum Beispiel zur queeren Kneipe "SilverFuture". Dort gibt es zwar eine Rampe für Rollifahrende. Doch die sei aufgrund fadenscheiniger baulicher Auflagen durch das Bezirksamt – oder einfach durch mangelnden Willen – so steil, dass sie nach wie vor eine Hürde darstellt, über die gehende Menschen schnell mal drübersteigen, ohne sie überhaupt wahr zu nehmen. Man sehe, fasst Kübra die Lage an der queeren Kneipe zusammen, dass das "SilverFuture" sich bemühe, die Zugänglichkeit des queeren Ortes zu erhöhen und dass die Barrieren jedoch eher von der Stadt kommen.

Danach geht es zum "Südblock", über das Ed sagt, es sei "mein Wohnzimmer, aber draußen". Im berlinweiten Vergleich sei der Laden der baulich bestausgestattete Ort. Man könne mit seinen Bedürfnissen kommen und werde vom Personal unterstützt, wenn man danach frage. Außerdem sei der "Südblock" offen für Kritik und Verbesserungsvorschläge, statt sich, wie so oft, bei auch negativen Feedbacks zurückzuziehen.

Mit Erscheinen des zweiten Teils wurde die Folge nun komplett – und Video des Tages auf queer.de. (jk)



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#1 wichtigAnonym
  • 22.08.2021, 05:46h
  • Mir ist auch schon aufgefallen, dass viele Szenelokale mit körperlichen Einschränkungen kaum zu besuchen sind. Die Folge: Eine gar nicht so kleine Gruppe ist von der tägliche Szene ausgeschlossen.
    Das ist schade und eine große Herausforderung für die Community.
    Kübra und Ed, weiter so!!!
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