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"Unser Regenbogenblut rettet Leben"

Starke Aktion: Vor Millionen Zuschauenden ließ sich Jochen Schropp auf Vox Blut abnehmen - um damit gegen das Blutspendeverbot für schwule und bisexuelle Männer sowie für trans Menschen zu protestieren.

  • 02. September 2021, noch kein Kommentar

"Ich bin schwul, und genau das ist das Problem bei der Blutspende", erklärte Schropp am Mittwochabend als erster Speaker des neuen Short-Formats "#VoxStimme", in dem montags bis freitags um 20.13 Uhr Menschen mit einem besonderen Anliegen zwei Minuten lang vor die Kamera treten.

"Mein Blut, das anderen das Leben retten könnte, darf ich nur spenden, wenn ich ein Jahr lang keinen Sex mit einem anderen Mann habe, nicht mal mit meinem eigenen Partner", fuhr der 42-Jährige fort. "Ich finde das ist absurd und diskriminierend. Und ich frage mich: Wann hört diese Diskriminierung endlich auf?"

Schropp appellierte an die Bundesärztekammer und die Politik, die Richtlinien noch in diesem Monat zu ändern: "Unser Regenbogenblut rettet Leben", so der Moderator.

Nach einer Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist ab Herbst zwar eine Lockerung geplant – eine Gleichbehandlung lehnen die Behörden aber nach wie vor ab. Künftig sollen in Deutschland schwule und bisexuelle Männer bereits nach vier- statt zwölfmonatiger Sex-Karenzzeit Blut spenden dürfen – diese Voraussetzung müssen heterosexuelle Männer nicht erfüllen. Eine Ausnahme soll zudem für monogame schwule Paare gelten, wenn sie schon vier Monate zusammen sind (queer.de berichtete). (cw)



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02. September 2021
Noch kein Kommentar

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