Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/v?932

Hetero heiratet Kumpel, um Abschiebung zu entgehen

Auf dem Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern wurde die queere Buddy-Komödie "Toubab" von Florian Dietrich gleich dreimal ausgezeichnet - bald startet sie im Kino.

Direktlink | Offizieller Trailer zu "Toubab"
Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe

Für seinen Debütfilm erhielt Dietrich den NDR-Regiepreis und den von der "Schweriner Volkszeitung" gestifteten Publikumspreis, der per Abstimmung entschieden wurde. Die beiden Hauptdarsteller Farba Dieng und Julius Nitschkoff wurden mit dem neu geschaffenen Darstellerpreis ausgezeichnet. Der Regiepreis ist mit 5.000 Euro dotiert, der Publikumspreis mit 3.000 Euro und der Darstellerpreis mit 4.000 Euro.

"Die Kunst des Schauspiels im Film besteht darin, die Grenze zwischen Figur und Schauspieler/-in überzeugend aufzulösen", begründete die Jury ihre Entscheidung. "In dieser Geschichte mit zwei Protagonisten kommt es zusätzlich darauf an, dass beide auf Augenhöhe mit Spielfreude und Respekt miteinander agieren. Und genau das haben Farba Dieng und Julius Nitschkoff geschafft. Danke für euer Vertrauen in euch selbst. Danke für 97 Minuten Gangsterlove on Top."

Zum Film: Nach seiner Entlassung aus der Haft freut sich Babtou (Farba Dieng) riesig auf einen Neuanfang: mit seinem Kumpel Dennis (Julius Nitschkoff) die Freiheit genießen, die Welt umarmen – und nichts mehr mit den Behörden zu tun haben. Doch ausgerechnet seine spontane Willkommensparty läuft dermaßen schief, dass Babtou noch am gleichen Abend die Hände wieder in Handschellen hat.

Mit dramatischen Konsequenzen: Aufgrund wiederholter Straffälligkeit soll er in sein "Heimatland" Senegal ausgewiesen werden. Aber Babtou kennt den Senegal nur aus Geschichten seines Vaters. Er ist in Deutschland geboren, seine Heimat ist Frankfurt. Um die drohende Abschiebung in letzter Sekunde zu verhindern, geben sich Babtou und Dennis auf dem Standesamt das Ja-Wort…

"Toubab" startet am 23. September 2021 im Verleih von Camino im Kino. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw)



-w-

-w-
-w-
Newsletter
  • Unsere Newsletter halten Dich täglich oder wöchentlich über die Nachrichten aus der schwul-lesbischen Welt auf dem Laufenden.
Tagesvideos durchsuchen
Video vorschlagen
#1 WadimAnonym
  • 06.09.2021, 11:40h
  • Noch eine Idee, die Gesetze umzugehen.

    Das ist eine Scheinehe. Und das ist eine Straftat. Darüber hinaus es wird einem Kriminellen geholfen, in Deutschland weiter zu bleiben.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 NOAFDAnonym
  • 06.09.2021, 12:26h
  • Antwort auf #1 von Wadim
  • Oh man, das ist ein Spielfilm und keine Doku! Für AfD Wähler selbstverständlich völlig ungeeignet diese fiktive Geschichte! Ihnen wird sicherlich die Doku über Beatrix von Stroch: Wie ich auf der Maus ausgerutscht bin und dabei den Schießbefehl gab! oder Mein Freund Orban und ich - unser Kampf gegen die Regenbogendekadenz mehr zusagen!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 StaffelbergblickAnonym
  • 06.09.2021, 12:57h
  • Antwort auf #1 von Wadim
  • Scheinehe ... käme auf die Zukunft an. Wenn die lange zusammenbleiben, dann ist das Thema Scheinehe weg vom Fenster. Unabhängig, ob die auch regelmässig ihren ehelichen Pflichten nachkämen. Denn das wird insoweit nicht geprüft, weder bei Scheinehen, strunznormalen Heteroehen und von meinen schwulen Freunden wurden mit bislang auch keine Kontrollen gemeldet.
    Ferner .. das Argument "Kriminelle abschieben" hängt hier ganz gewaltig ... der Junge ist in Deutschland geboren, der kennt kein anderes Land. Das bedeutet, dessen Sozialisationen sind bereits von Anfang schief gelaufen. Deutschland würde damit nur seine eigene Unfähigkeit "abschieben".
  • Antworten » | Direktlink »
#4 audeasAnonym
  • 06.09.2021, 14:57h
  • Antwort auf #1 von Wadim
  • Es ist Fiktion und ein wichtiger Denkanstoß dafür, warum Menschen überhaupt in so absurde Situationen kommen (Hinweis: es ist systemisch).

    Etwas weniger internalisierter Rassismus und weiße Stiefelleckerei würde dir guttun.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 KopfschüttelAnonym