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Als die polnische Polizei die Schwulen jagte

In den Achtzigerjahren wollte die Polizei im realsozialistischen Polen alle homosexuellen Männer registrieren - der neue Spielfilm "Operation Hyacinth" macht aus der realen Geheimoperation einen bewegenden Thriller.

  • 22. September 2021, noch kein Kommentar

Auslöser für die polnischen Rosa Listen war ein Massenmörder, der es auf Schwule abgesehen hatte. Im Mittelpunkt des Films von Piotr Domalewski steht der junge Ermittler Robert (Tomasz Zietek), der den Fall lösen soll. Anstatt nur den Mörder ins Visier zu nehmen, befehlen ihm seine Vorgesetzten jedoch, auch alle schwulen Männer in Warschau und deren Kontaktpersonen zu identifizieren. Real wurden zwischen in der polnischen Hauptstadt zwischen 1985 und 1987 tatsächlich 11.000 Personen registriert.

Im Zuge der Ermittlungen trifft Robert auf den Schwulen Arek (Hubert Milkowski). Er beschließt, ihn als Informanten einzusetzen, ohne zu wissen, wie sehr diese Beziehung nicht nur seine Arbeit, sondern auch sein Privatleben beeinflussen wird. Beide geraten sogar in große Gefahr. Ähnlich wie in den Vereinigten Staaten erlebte Osteuropa in den Achtzigerjahren aufgrund der Aids-Krise einen enormen Anstieg an Homofeindlichkeit.

"Operation Hyacinth" startet am 13. Oktober 2021 exklusiv auf Netflix. (cw)


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