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Trailerpremiere: "Zuhurs Töchter"
Im November im Kino: Der Dokumentarfilm "Zuhurs Töchter" begleitet zwei junge Geflüchtete aus Syrien, die in Deutschland ihre Transition beginnen.
- 07. Oktober 2021, kein Kommentar
Lohan und Samar sind Teenager und trans Gemeinsam mit ihrer Familie sind die beiden Schwestern aus Syrien nach Deutschland geflohen. Sie leben in einer Flüchtlingsunterkunft mit ihrer Mutter Zuhur, Vater Talib, seiner Zweitfrau Schaharazad und neun jüngeren Geschwistern.
In der neuen Heimat finden sie sich in einem ständigen Spannungsfeld, sowohl der Kulturen als auch des binären Geschlechtersystems, wieder. Während die Eltern an gewohnten Strukturen festhalten, sind Lohan und Samar hin und her gerissen zwischen ihrer streng religiösen Gemeinschaft und dem westlichen Umfeld, das es ihnen erleichtert, ihr wahres Selbst auszudrücken.
Anfänglich nur im Geheimen, wagen die beiden ihre weibliche Identität zu leben. Drei Jahre lang begleiten die beiden Regisseuer*innen Laurentia Genske und Robin Humboldt die Schwestern auf ihren Streifzügen und ihrer Suche nach der eigenen Identität.
"Zuhurs Töchter" startet am 4. November 2021 im Verleih von Camino in deutschen Kinos. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw)

















