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Schwule Liebe in der Roten Armee
Bei der Russland-Premiere in Moskau sorgte "Firebird" für Proteste von Homohassern - jetzt kommt der mitreißende Liebesthriller, der auf einer wahren Geschichte beruht, in die deutschen Kinos.
- 11. Oktober 2021,
Estland in den 1970er Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs. Der junge Soldat Sergey und seine Jugendfreundin Luisa dienen auf einem Luftwaffenstützpunkt der UdSSR. Als Roman auf die Basis versetzt wird, verfallen beide dem Charme des kühnen Kampfpiloten. Doch die aufkeimende Liebe zwischen den Männern muss um jeden Preis geheim bleiben – Roman steht bereits auf der Überwachungsliste des KGB.
Der mitreißende Liebesthriller "Firebird", die erste Regiearbeit des estnischen Produzenten (u.a. Eurovision Song Contest 2002) und offen schwulen Aktivisten Peeter Rebanes, mit Tom Prior und Oleg Zagorodnii basiert auf der wahren Geschichte des russischen Schauspielers Sergey Fetisov, der in den 1970er Jahren auf einer sowjetischen Luftwaffenbasis in Estland stationiert war – und ist zu einer Zeit, in der in Russland queere Menschen immer noch schwersten und zunehmenden Repressionen ausgesetzt sind, von beklemmender Aktualität. Auch die nationale Premiere des Films beim Internationalen Filmfestival Moskau wurde von wüsten Protesten begleitet.
Der Berliner Filmverleih Salzgeber bringt "Firebird" voller Stolz auf die große Leinwand – im November 2021 im Rahmen der queerfilmnacht und ab 25. November ganz regulär im Kino. Eine ausführliche Besprechung folgt. In den Hauptrollen sind der britische Schauspieler Tom Prior ("Kingsman: The Secret Service", "Die Entdeckung der Unendlichkeit"), der den Film mitproduzierte und am Drehbuch mitschrieb, und der ukrainische Schauspieler Oleg Zagorodnii ("The Choice") zu sehen. Gedreht wurde auf Englisch in Estland und Großbritannien, die Premiere erfolgte bem queeren Londoner Filmfestival, dem BFI Flare. (cw/pm)
















