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Queerer Filmpreis Niedersachsen für "Girlsboysmix"
"Girlsboysmix" von Lara Aerts ist der erste Dokumentarfilm aus der Perspektive eines intergeschlechtlichen Kindes - beim Braunschweig International Filmfestival (BIFF) wurde er am Samstag ausgezeichnet.
- 08. November 2021, kein Kommentar
Im Rahmen der offiziellen Preisverleihungszeremonie im Staatstheater erhielt der niederländische Kurzfilm den mit 5.000 Euro dotierten Queeren Filmpreis des Landes Niedersachsen. Das neunjährige Kind Wen Long, Protagonist*in des Films, wurde von den leiblichen Eltern verstoßen und wächst in einer akzeptierenden Pflegefamilie auf.
Bereits am 3. November fand ein Kurzfilmabend statt, an dem das Publikum aus sieben sehr unterschiedlichen queeren Filmen den Favoriten wählen konnte.

Bei der Preisverleihung: VSE-Vorstand Markus Manegold (l.) und Moderator Götz van Ooyen (Bild: Patrick Slesiona)
Markus Manegold, Mitglied im Vorstand des Vereins für sexuelle Emanzipation (VSE), der die Verleihung zum dritten Mal organisiert hatte, öffnete auf der Bühne des Staatstheaters den Umschlag und gab den Gewinnerfilm bekannt. "Es ist ein wichtiges politisches Zeichen, dass auch der Queere Filmpreis im Rahmen der offiziellen Preisverleihung übergeben wird."
In einer Videobotschaft bedankte sich Lara Aerts herzlich für den Preis. Ihr Ziel sei es gewesen, das Thema Intergeschlechtlichkeit sichtbar zu machen. Daher freue sie sich, dass das Publikum ihren Film auf den ersten Platz gewählt habe. (cw/pm)
Links zum Thema:
» Homepage zum Kurzfilm "Girlsboysmix"
















